Nummer 4/2012

DAS VERSTEHEN DER WELT DER KULTUR AUS DER PERSPEKTIVE DER WISSENSCHAFT UND DER PHILOSOPHIE

hrsg. von  Honorata Jakuszko

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Von der  Redaktion PDF Datei (in Deutsch)

A  R  T  I  K  E  L:

Honorata Jakuszko, Einleitung PDF Datei (in Deutsch)

Die in diesem Band enthaltenen Texte konzentrieren sich um die Genese der Kultur, um ihre Haupttendenzen, ihre Perspektiven und Gefahren in der Zukunft. Sie betreffen wichtige, unlösbare Probleme, die sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Philosophie gestellt werden. Tomasz Kupś greift eine Rekonstruktion des Modells der Kulturgenese in der deutschen Philosophie des 18. Jahrhunderts auf, die an das theologische Motiv der „Erbsünde“ anknüpft. Der Interpretation von Immanuel Kant und Johann Gottfried Herder zufolge bedeutet der erste Akt der Freiheit in Genesis den Anfang der historischen Welt der Kultur, in der die Menschheit immer neue – positive und negative – Erfahrungen sammelt. Joanna Smakulska macht auf den ambivalenten Charakter des wissenschaftlich-technischen Fortschritts aufmerksam, der die Dominanz der gegenwärtigen hedonistischen Konsumhaltung begünstigt, die wiederum die Sensibilität gegenüber den tragischen – und nicht aufhebbaren – Aspekten der menschlichen Existenz auslöscht. Sie analysiert die Todesauffassung von Bogusław Wolniewicz als ein Phänomen, das untrennbar mit der Religiosität oder mit der Magie verbunden ist. Tomasz Łach schreibt über die Zweifel, die sich auf den wissenschaftlich-technischen Fortschritt beziehen, indem er die Charakteristik der Argumentationstypen in den sog. antitechnischen Strömungen skizziert. Radikaler klingt die These, die Leszek Gawor in seinem Artikel verteidigt: Die proökologische metanoia – der Verzicht auf den Anthropozentrismus zugunsten des Biozentrismus – bilde eine unerlässliche Bedingung für das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation. Joanna Kiereś-Łach macht auf die Gefahren aufmerksam, die mit der aktuellen Coaching-Welle verbunden sind. Sie stellt ihr das klassische Ethos des Rhetors als einen rechtschaffenen Mann entgegen, der in seinem Verhalten bestimmte intellektuelle und moralische Tugenden verwirklicht. Die zweite Gruppe von Texten bilden Beiträge, die die Frage der wissenschaftlichen Erkenntnis aufgreifen. Michal Miklas rekonstruiert sozial-axiologische Kontexte des Wissens nach Charles Sanders Peirce. Marcin Rządeczka schreibt über die Vorteile und Beschränkungen der naturalistischen Entwürfe der Geschichtswissenschaften. Anna Musioł veranschaulicht die von Wilhelm Dilthey hervorgehobene Unterschiedlichkeit von Methoden und Funktionen der Geisteswissenschaften gegenüber den Naturwissenschaften.

 

Tomasz KUPŚ, Die „Erbsünde” als ein Element des Modells der Kulturgenese PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Im Artikel wird gerafft die Bedeutung der „Erbsünde“ in den Modellen der Anthropogenese (und der Kulturgenese) in den historiosophischen Schriften der deutschen Philosophen (I. Kant, F. Schiller, F.W.J. Schelling und andere) gezeigt. Die Analysen konzentrieren sich auf den normativen Charakter der gestellten Hypothesen (in Bezug auf die Fragen nach dem Ursprung des Bösen, nach dem Ursprung der Menschlichkeit, nach dem Ursprung der Kultur). Es ist auch möglich, wenn auch nur in einem sehr beschränkten Umfang, eine bestimmte Auslegungstendenz aufzuzeigen, die von dem strikt modellhaften und normativen Gebrauch der Annahme der „Erbsünde“ zur Beschreibung des mutmaßlichen realen Anfangszustands übergeht.

Schlüsselbegriffe: Erbsünde, Kulturgenese, deutsche Philosophie, die Bibel, Kant, Schiller, Herder, Schelling.

 

Joanna SMAKULSKA, Die Auffassung des Todesphänomens bei Bogusław Wolniewicz PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Eine der bedeutsamsten Fragen in den philosophischen und bioethischen Überlegungen von Bogusław Wolniewicz ist das Phänomen des Todes, das im Kontext der auf die Religion, Euthanasie und Todesstrafe bezogenen Thematik erfasst wird. Die Schlüsselrolle kommt hier der Religion zu, denn ihre Quelle sei, laut Wolniewicz, das Phänomen des Todes. Der Tod sei ein Sacrum, ein Phänomen, das Respekt und Furcht auslöst, und die Begegnung mit dem Tod sei die Begegnung mit der dunklen und geheimnisvollen Seite der Wirklichkeit. Der Tod weise auf unsere Abhängigkeit von den unabwendbaren Naturrechten hin. Der Philosoph meint, dass die Verbindung von Vernünftigkeit und Sterblichkeit über das Wesen der menschlichen Natur entscheide und unsere Stellung in der Welt tragisch mache. Wir sind uns nämlich dessen bewusst, dass der Tod unvermeidlich ist. Doch der Mensch will nicht sterben, will sich nicht mit eigener Sterblichkeit abfinden und möchte eigenes Schicksal beeinflussen, um mindestens die Ankunft des Todes zu verzögern. Die Entwicklung der medizinischen Wissenschaften führte dazu, dass die Menschen der Illusion unterlagen, über die Möglichkeit der endlosen Verlängerung des Lebens bald verfügen zu können. Nach dem Philosophen seien das irreale Wunschträume. Der wissenschaftliche Fortschritt zieht eine Veränderung in unserem Weltempfinden nach sich, es wird nämlich immer weniger auf die Tragik des menschlichen Daseins sensibel. Der Artikel setzt sich zum Ziel, Wolniewicz´ Hauptthese von der unauflösbaren Verbindung der Religiosität mit dem Todesphänomen darzustellen.

Schlüsselworte: Tod, Religion, Bogusław Wolniewicz, Tragik, wissenschaftlicher Fortschritt.

 

Tomasz ŁACH, Angst vor dem Fortschritt – einige Bemerkungen zu antitechnischen Strömungen PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Heutzutage kann man zwei sehr allgemeine Einstellungen zur Technik beobachten: die positive und die negative Einstellung. In der ersten Einstellung behandelt man die Technik als etwas grundsätzlich Gutes. In der negativen Einstellung fasst man die Technik als Bedrohung für den Menschen auf. Diese Einstellungen lassen sich im Rahmen mancher sozialen Bewegungen erkennen. Im Artikel wird die negative Einstellung zur Technik, die sich in der Romantik, im Luddismus, Neo-Luddismus und in ökologischen Bewegungen offenbart, der Analyse unterzogen. Die erste Etappe der Analyse weist auf die Designate des Terminus Technik hin: 1. Technik als eine Wissensart über die Regeln der Herstellung von materiellen Gegenständen, die ökonomische Vorgehensweisen zwecks Zielerreichung ermöglichen; 2. Technik als die Fertigkeit, bestimmte Tätigkeiten auszuführen; 3. Technik als die Artefakte. Die erstgenannte antitechnische Bewegung ist hier die Romantik, die sich der Industrialisierung und Naturzerstörung widersetzte. Die weiter besprochene Bewegung ist der Luddismus, der aus dem Widerstand der Arbeiter gegen die sie ersetzenden Maschinen entstanden ist und der Neo-Luddismus als gegenwärtige Fortsetzung des Luddismus. Das Hauptmerkmal des Neo-Luddismus ist die Überzeugung, dass Technik ein Feind des gut erlebten Lebens sei. Die letztgenannte Tendenz ist die ökologische Bewegung, in der den Hauptbezugspunkt die Natur bildet. Die erwähnten Bewegungen haben als gemeinsames Element eine negative Einstellung zur Technik, die in folgenden Postulaten zum Vorschein kommt: 1. Das Postulat der gänzlichen Beseitigung von Techniken, die Gefahr bilden; 2. Das Postulat, solche Techniken durch weniger gefährliche zu ersetzen. Der Hauptunterschied besteht in dem Bezugspunkt: Für den Luddismus ist es die geistige und körperliche Gesundheit, für die Ökologie die Natur.

Schlüsselworte: Luddismus, Neo-Luddismus, die Philosophie der Technik, ökologische Bewegungen.

 

Leszek GAWOR, Proäkologische metanoia des gegenwärtigen Menschen als Bedingung für das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Der Megatrend der wachsenden ökologischen Bedrohung weist darauf hin, dass die menschliche Zivilisation den Weg der Selbstvernichtung geht. Das führt zur Einsicht in die Notwendigkeit eines radikalen Wandels der bisherigen globalen Strategie der Menschheit und eines Umbaus des aktuellen Modells des zivilisatorischen Fortschritts. Diese Einsicht bildet das Leitmotiv der Idee des gleichmäßigen Fortschritts. Die Bedingung für die Rettung der gegenwärtigen Zivilisation ist unter diesem Gesichtspunkt eine allgemeine und entschiedene Umwandlung der traditionellen anthropozentrischen Weltanschauung zugunsten des ökologischen Bewusstseins. Dieser mentale Wandel muss tief und in der historischen Perspektive epochal sein, daher wird er mit dem griechischen Begriff metanoia bezeichnet. Wenn der gegenwärtige Mensch anthropozentrische Perspektive aufgibt und das Niveau der holistischen Einheit mit der Natur erreicht, öffnet sich ihm eine neue Art der Weltwahrnehmung. Das erlaubt ihm, eine höhere Ebene der Gattungsevolution zu besteigen und sich in den homo ecologicus zu verwandeln. Ohne eine solche metanoia folgt „das Ende der Welt, die wir kennen“.

Schlüsselworte: philosophische Anthropologie, Ökologie, homo ecologicus, die Idee des gleichmäßigen Fortschritts.

 

Joanna KIEREŚ-ŁACH, Der gegenwärtige Rhetor – vir bonus oder coach? PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Die Verfasserin stellt zwei Konzeptionen des Lehrers der Redekunst dar: Den antiken Rhetor, dessen Zuständigkeit für die aufgegriffenen Fragen und entsprechende Moralhaltung genauso wichtig waren wie sein rhetorisches Talent und den gegenwärtigen Coach, der um sein Image und seine berufliche Stellung bemüht weniger auf die Vertiefung des theoretischen Wissens setzt als vielmehr auf die Vervollkommnung der Fertigkeiten, die dazu dienen, einen guten Eindruck zu machen. Nach einer kurzen terminologischen Analyse und der Erklärung der bedeutsamen Schlüsselworte bespricht die Autorin die von Aristoteles, Cicero und Quintilian entwickelte Konzeption des Rhetors. Sie stellt fest, dass diese Denker übereinstimmend jene Eigenschaften des Rhetoriklehrers betonen, dank deren er als vir bonus, also ein rechtschaffener Mensch, bezeichnet werden kann. Dann bespricht sie den heute sehr populären Beruf, der als coaching bezeichnet wird. Zu diesem Zweck führt sie eine Zeitungsannonce für Coach sowie Artikel mit Tipps von qualifizierten Trainern heran und unterzieht sie der Analyse. Abschließend stellt sie fest, dass das heute lancierte Modell des Redners von dem antiken prestigeträchtigen Modell wesentlich abweicht.

Schlüsselworte: Rhetor, Coach, Aristoteles, Cicero, Quintilian, Rhetorik.

 

Michał MIKLAS, Soziale Kontexte der Wissensentwicklung im Pragmatismus von Charles Sanders Peirce PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Eines der wichtigsten Probleme der Philosophie ist die Frage nach der Rechtskräftigkeit des Wissens und der synthetischen Schlussfolgerungen. Peirce war mit den von Kant oder Mill vorgeschlagenen Lösungen nicht einverstanden. Er sah als konstitutiv für eigene Epistemologie das triadische Konzept des Zeichens an. Der Bau des Wissens beruht auf einem endlosen Prozess der Interpretation von Zeichen. Das Erkenntnisobjekt kann nicht  unmittelbar und als Ganzes erfasst werden, sondern es erfordert Interpretationen aus den Perspektiven von unterschiedlichen Forschern – Subjekten. Es gibt kein wissenschaftliches Verfahren, das zu notwendigen und endgültigen Ergebnissen führt. Solche Meinung führt zur Feststellung, dass allein eine unendliche Forschergemeinschaft ein Subjekt rechtskräftigen und wahren Wissens ist. Die wissenschaftliche Praxis ist eine Form des öffentlichen Diskurses, die methodologisch, aber auch ethisch begründet ist. Der Erfolg der Wissenschaft hängt in hohem Maße von der Ethik der Kooperation im Rahmen des Diskurses ab.

Schlüsselworte: Peirce, Zeichen, unendliche Forschergemeinschaft, die Ethik des Diskurses.

 

Marcin RZĄDECZKA, Geschichte – eine idiographische oder nomothetische Wissenschaft? Die Frage nach den Vorteilen und Beschränkungen der naturalistischen Konzepte der Geschichtswissenschaften PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Die Entwicklung, die sich im Zusammenhang mit der Einführung von einer Reihe von Methoden aus den Natur- und Formalwissenschaften in die Geschichtswissenschaft vollzogen hat, macht es notwendig, eine Reflexion über den methodologischen Status dieses Wissenschaftszweiges aufs Neue anzustellen. Die wachsenden prognostischen Möglichkeiten der Geschichtswissenschaften gehen nämlich mit der Stärkung des methodologischen Naturalismus einher, der nolens volens für einen philosophischen Standpunkt gehalten werden soll. Diese scheinbare Selbstverständlichkeit ist jedoch folgenreich. Die natürliche Folge des verstärkten methodologischen Naturalismus ist nämlich die Entwicklung des Naturalismus, die in Bezug auf den historischen Erkenntnisprozess epistemologisch ist. Die nähere Untersuchung der auf den oben genannten Grundsätzen gestützten Geschichtskonzepte lässt einen gewissen Erkenntnisoptimismus zu, der sich aus der Abschwächung des traditionellen Geschichtsbildes als einer durch und durch idiographischen Wissenschaft ohne jede prognostische Funktion herleitet.

Schlüsselworte: Geschichte, Naturalismus, Biogeographie, ökologische Auffassung.

 

Anna MUSIOŁ, Elemente der Ästhetik in der Auffassung des Menschen und der Kultur bei Wilhelm Dilthey PDF Datei (in Polnisch mit Zusammenfassung in Englisch)

Die Krise der Kultur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die ihren Ausdruck in der Unmöglichkeit fand, absolute Wahrheit zu bestimmen, macht Wahrnehmen und Verstehen von der Einstellung des erkennenden Subjekts abhängig: des Menschen, dessen Handeln von der Geschichte und den sich in ihr entwickelnden Weltanschauungen beeinflusst wird. Gemäß den Annahmen der deskriptiven Psychologie, reicht der Mensch bei der Erkenntnis in die Tiefe des eigenen Geistes hinein und drückt auf kreative Art und Weise eigene Einzigartigkeit durch den ständigen Ausbau der axiologischen Perspektiven und erlebend-erkennende Wahrnehmung der Realität. Nach Dilthey offenbare das Leben in seiner Komplexität die kreative Kraft des Menschen, die in der Verwirklichung der gesteckten Ziele zum Ausdruck kommt. Es sei der Ausdruck der psychischen Inhalte, die das menschliche Verhältnis zur Welt bekunden; der Ausdruck der Intensionen, die den umgebenden Gegenständen Sinn verleihen, indem sie diese verwandeln und begreiflich machen. In der Analyse der Kulturerzeugnisse (des materiellen und geistigen Schaffens der Menschheit) akzentuierte Dilthey drei Kategorien: Ausdruck, Erleben und Bedeutung. Den Annahmen der Lebensphilosophie von Dilthey folgend, schildere ich im Artikel den von ihm vorgeschlagenen Versuch, den Menschen und seine conditio in der kulturellen Wirklichkeit einer epochalen Wende zu definieren.

Schlüsselworte: Kulturphilosophie, Anthropologie, humanistische Psychologie, innere Erfahrung, Verstehen, Erleben, Wilhelm Dilthey.

B  E  R  I  C  H  T  E    U  N  D    M  E  L  D  U  N  G  E  N:

Małgorzata SKOTNICKA-PALKA, Barbara TECHMAŃSKA, 3. Internationale Konferenz „Bildung – Kultur – Gesellschaft“, Krzyżowa, 3.-4. Oktober 2012 PDF Datei (in Polnisch)

A  U  T  H  O  R  E  N:

LESZEK GAWOR, Dr. habil. Prof. der Universität Rzeszów, der Leiter des Lehrstuhls für Sozialphilosophie. Verfasser von Büchern: Myśliciele mało znani. Filozofia polska końca XIX wieku i pierwszych dekad XX stulecia [2011]; Szkice o cywilizacji [2009]; Polska myśl historiozoficzna I połowy XX wieku. Analiza wybranych poglądów, [2005]; Wprowadzenie do filozofii i etyki. Główne zagadnienia i stanowiska [2005]; O wielości cywilizacji. Filozofia społeczna Feliksa Konecznego [2002];  Katastrofizm w polskiej myśli społecznej i filozofii 1918-1939 [1999] Katastrofizm konsekwentny. O poglądach Mariana Zdziechowskiego i Stanisława Ignacego Witkiewicza [1998]. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der polnischen Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik.

JOANNA KIEREŚ-ŁACH, Absolventin der Philosophie mit Bachelorabschluss in Kulturwissenschaften, Doktorandin am Lehrstuhl für Kulturphilosophie der KUL. Sie bereitet Doktorarbeit über die Konzeption der neuen Rhetorik in der Auffassung von Chaim Perelman vor. Chefredakteurin der wissenschaftlichen Zeitschrift „Scripta philosophica. Zeszyty naukowe doktorantów Wydziału Filozofii KUL”; Redaktionsmitglied der wissenschaftlichen Zeitschrift „Trivium”; Mitglied der International Etienne Gilson Society. Forschungsinteressen: Kulturphilosophie, Rhetorik, Philosophie der Kunst, Literaturwissenschaft, Theater, Kunstgeschichte. E-mail: azytek@wp.pl

TOMASZ KUPŚ, Dr. habil. Prof. der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń, Absolvent des Instituts für Philosophie UMK. Forschungsinteressen: Geschichte der Philosophie mit Schwerpunkt deutsche Philosophie, Philosophie der Religion des 18. und 19. Jahrhunderts (Lessing, Kant), Existenzphilosophie (Kierkegaard, Jaspers) und Religionswissenschaft (allgemeine Theorie der Religion und Methodologie der Religionswissenschaften). Übersetzer von Schriften der Klassiker der Philosophie (Kant, Schiller, Fichte, Lessing).

TOMASZ ŁACH, Magister, Doktorand am Lehrstuhl für Methodologie der Wissenschaften KUL. Er verteidigte 2010 die Magisterarbeit zum Thema Status metodologiczny nauk społecznych według Jerzego Giedymina. Er forscht über Philosophie der Technik, Philosophie und Methodologie der Wissenschaften und bereitet seine Doktorarbeit über kritische Theorie der Technik vor.

MICHAŁ MIKLAS, Magister der Philosophie, Doktorand am Lehrstuhl für Soziale und Politische Philosophie des Instituts für Philosophie der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Forschungsinteressen: Philosophie der Politik, Kulturphilosophie – Ethik, Theorien der Vernunft und der Rationalität in der Ethik, Sozialphilosophie und Epistemologie, Philosophie von Kant, Apel und Habermas.

ANNA MUSIOŁ, Doktor am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart am Institut für Philosophie der Schlesischen Universität in Katowice. Absolventin der Philosophie und Psychologie sozialen Verhaltens.  Forschungsinteressen: transzendentale Philosophie mit besonderer Berücksichtigung des Neukantianismus der Marburger Schule (Cohen – Natorp – Cassirer), Kulturphilosophie, Anthropologie und deskriptive humanistische Psychologie.

MARCIN RZĄDECZKA, Magister, Absolvent der Philosophie und des fakultätsübergreifenden Studiums der Philosophie und Geschichte, Doktorand am Lehrstuhl für Ontologie und Erkenntnistheorie der UMCS, bereitet zur Zeit eine Doktorarbeit zum Thema „Metafizyczne założenia współczesnych nauk biomedycznych” vor.  Forschungsinteressen: Philosophie der Wissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Philosophie der Biologie, Geschichte der Wissenschaft, Metaphysik.

MAŁGORZATA SKOTNICKA-PALKA, Doktor, Historiker, Absolventin der Universität Wrocław. Forschungsinteressen: Geschichte des 20. Jahrhunderts (soziale Fragen der Zwischenkriegszeit), Didaktik der Geschichte, Regionalgeschichte.

JOANNA SMAKULSKA, Doktor, Absolventin der Biologie und Philosophie, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bioethik und Philosophische Anthropologie der Universität in Białystok. Sie promovierte 2011 über „Bogusława Wolniewicza etyka życia”. Forschungsinteressen: Geschichte der Gegenwartsphilosophie, Wertephilosophie, philosophische Anthropologie.

BARBARA TECHMAŃSKA, Doktor, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und der Gemeinschaftskunde am Institut für Geschichte der Universität Wrocław. Forschungsinteressen: die Thematik des Legnica-Głogowa-Kupfergebiets, Bildung, Kultur, Gesellschaft. Sie beschäftigt sich mit der Wissensverbreitung über die Region im Rahmen der Tätigkeit in Towarzystwo Miłośników Ziemi Lubińskiej, sie arbeitet mit den Kultureinrichtungen zusammen und ist Mitredakteurin von „Zeszyty Lubińskie”.


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